EKG (Elektrokardiogramm) – Basisuntersuchung in der Kardiologie

Wann wird ein EKG gemacht?

Das EKG gehört zur Basisuntersuchung nicht nur in der Kardiologie sondern im Bereich der gesamten Inneren Medizin.

Der Arzt erhält durch das Elektrokardiogramm Informationen über:

  • Herzrhythmus und Herzfrequenz
  • Störungen der Erregungsbildung, -ausbreitung und -rückbildung im Erregungsleitungssystem sowie in der Herzmuskulatur
  • Lagetyp des Herzens im Brustkorb

Durch Kurven-Veränderungen im EKG kann unter anderem:

  • ein akuter Herzinfarkt diagnostiziert oder ausgeschlossen werden
  • Erkrankungen der Herzkranzgefäße aufgedeckt werden
  • Herzrhythmusstörungen wie z.B. Vorhofflimmern erkannt werden
  • eine Entzündung des Herzmuskels (Myocarditis) diagnostiziert werden
  • eine Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis) diagnostiziert werden
Wie wird ein EKG durchgeführt?

Das EKG wird am liegenden Patienten geschrieben. Hierfür werden 10 Saugelektroden angebracht. Die Untersuchung ist völlig schmerzfrei.